Seit zehn Jahren war ich alleine unterwegs im All. Im Weltraum begleitete mich nur das kalt strahlende Licht der Sterne, fern, unbeteiligt. Das Schiff hing scheinbar immer bewegungslos in dieser kalten, menschenfeindlicher Pracht. Meine Einsamkeit war unbeschreiblich.
Ich flog ein kleines, schnelles Scoutschiff. Ich war auf der Suche nach erdähnlichen oder rohstoffträchtigen Planeten, um dort Sonden abzusetzen, die den Pioniersiedlern Vorinformationen über Klima, Biosphäre etc. entgegensenden sollten. Bisher hatte ich zwei vielversprechende Planten gefunden, eine Dschungelwelt und einen eher trockenen, steppenartigen mit einige vielversprechenden Gegenden, aber das war auch schon Jahre her.
Mein kräftiger Tachyonensender hatte die Kunde von den neuen Welten über den grausamen Abgrund aus Zeit und raum zur übervölkerten Erde gestrahlt. Inzwischen wareb bestimmt schon Schiffe mit Pioniersiedlern zu meinen beiden Planeten unterwegs.
Niemals hatte ein Scoutpilot einen der entdeckten Planeten selbst betreten, das war viel zu gefährlich. Wir flogen weiter und immer weiter in die grenzenlose Unendlichkeit. Zwar waren wir für lange Jahre alleine, doch wir verfügten über ausgefeilte Schiffe mit hochentwickelter Intelligenz und über mentale Techniken wie ZAZEN, MechHypnose u.a., die einem Raumkoller weitgehend verbeugten. Und zur Not gab es noch die Hibernationskammer. Dennoch arbeiteten wir Scoutpiloten ständig an der äußersten Grenze der menschlichen psychischen Belastbarkeit.Mentale Techniken oder nicht, ich kann Ihnen versichern, es gab Momente, da fühlte ich mich sehr einsam. Und dann halfen die gute Verpflegung und die unbegrenzten Unterhaltungsmöglichkeiten und Massespeicher mit Holos, Vilmen, Musik und Literatur aus allen Epochen auch nicht viel.
Mit der Schiffs-KI konnte ich Schach spielen oder über Philosopie diskutieren. Der Einsatz von VR um etwa eine Frau zu schaffen war wegen akuter, unabwendbarer Suchtgefahr verboten. Wir durcften nicht einmal unsere Schiffs-KI mit einem menschlichen Namen belegen. Ich nannte die Entität nur Schiff.
Der Alarm riß mich aus meinen Überlegungen:
In mein Gesichsfeld eingespiegelt erschien ein Holo, dunkel orange violett drehte sich ein stilisiertes 'B', waehrend die Schiffs KI, 'Athene' meldete: 'Ereignis der Klasse Beta, Signale künstlichen Ursprungs im Ultra Hoch frequenten Bereich, moduliert, am unteren Rand des Wahrnehmungsbereichs. Richtung 10° Richtung Galaktischem Zentrum von unsrem Kurs. Entfernung unbekannt. Die Signale sind unbekannt.' ertoente ihre dunkle Altstimme in meinem Gehörsinn.
Für eine genaue Analyse waren wir, ich pflegte Athene und mich als Team zu begreifen, zu weit entfernt. Die Diagramme sahen allerdings sehr interessant aus. Ich ließ das laufende Flugprogramm abbrechen und einen Kurswechsel berechnen.
*
Die Messungen der Scanner sagten mir, daß wir es mit einem künstlichen Artefakt zu tun hatten, und daß dieses Artefakt michtmenschlichen Ursprungs war.
(Das ist ja die Entdeckung des jahrtausends. Seit die Menschen ins All fliegen, suchen sie intelligente Fremdwesen, und fürchten gleichzeitig, diese zu entdecken. Wir dachten schon, daß wir alleine sind. Und MIR, ich korrigierte mich, UNS, soll jetzt der große Durchbruch gelingen?)
Schon aus 50 AE Entfernung war klar, daß daß es sich hier nicht um einen Planeten, sondern eher um eine riesige Raumplattform unbekannten Zwecks handelte. Es war ein Würfel vonca. 150 km Kantenlänge; einige Teile dieser ungeheuren Struktur waren zerschmolzen, ließen an eine Raumschlacht denken; Hangars, Antennensysteme mit fremdartigen, geometrischen Strukturen in scheinbar unmöglichen Winkeln, bucklige Kuppeln, scheinbar Geschützabdeckungen, aus denen bösartig aussehende Projektoren ragten.
Ohne, daß ich hätte sagen können, wieso, wirkte diese ganze anlage auf mich sehr, sehr alt.
Verschwommene, merkwürdig unlokalisierbare Energieimpulse bewiesen mir, daß dieses Gebilde nicht völlig tot war. Ich hielt es für eine ausgesprochen intelligente Vermutung, daß die angemessenen Impulse nur Randeffekte einer unbekannten, übergeordneten Energieart waren.
Tja, da saß ich nun ver der Entdeckung des Jahrtausends. Gemäß der Scoutflottenkladde hätte ch nun eine genaue Beschreibung des Fundes nach Hause strahlen sollen und dann schnellstens wieder auf Kurs gehen.
Aber danach war mir überhaupt nicht. Könnte ich aus diesem Riesenbauwerk auch nur eine Basisinnovation gewinnen und zur Erde schaffen, dann hätte ich es geschafft, endgültig geschafft. für dieses leben, ein gemachter Mann.
Der süße Gedanke an unbegrenzten Reichtum flatterte mir wie ein Schwarm Schmetterlinge in der Brust herum, während mir die Angst vor den Folgen eines fehlschlags den Magen zuschnürte.
Ich saß in der Klemme.
Irgendwie mußte ich zu einer Entscheidung kommen.
Einerseits gab es da das Landeverbot, aber anderrseits war da die potentielle Macht, der Reichtum.
Die Gedanken liefen im Kreis wie eine Endlosschleife, wie ein fehlerhaft geschriebenes Computerprogramm-
Meine Loyalität setzte meiner machtgier hartnäckigen Widerstand entgegen. Ich rang fast eine Stunde mit mir.
Es fiel mir nicht leicht. Aber die G- Unterwäsche sitzt mir immer noch näher als der Raumanzug.
Ich setzte mich über alle Anweisungen hinweg, unterließ eine Tachyonenmeldung und leitete die Landung ein.
*
Nach der Landung legte eine unbekannte Kraft mein Schiff lahm. Hauptenergie und Triebwerke fielen aus. Alle höheren Funktionen oberhalb der Lebenserhaltungssysteme waren blockiert. Meine hartnäckigen Versuche, über die Reserveschaltkreise die intelligenten Systeme wieder in Betrieb zu nehmen, schlugen fehl.
Ich war verzweifelt. Aufgrund der Symbiose jedes Scoutpiloten mit seiner Schiffs-KI, die ihm alles war, Partner, Informationsspeicher, Pilot, fühlte ich mich wie tot.
Ich hatte den Seelischen Tiefpunkt erreicht. Ich schluckte eine doppelte Portion “Morpheus Arme” und viel guten Scotch.
Ich hatte Angst wie ein Politiker vor der Steuerfahndung.
*
Ich erwachte am nächsten Morgen energiegeladen.
(Der Schlaf hatte mir neuen Mut gegeben.
(Unpopuläre Entscheidungen müssen schnell getroffen werden. Hier in meinem abgeschalteten Schiff sitze ich in der Falle. Ich muß hier raus. Vielleicht kann ich diesen Störsender, der mein Schiff blockiert, abschalten oder sprengen und dann einfach starten. Oder ich muß ein anderes Schiff finden. Egal, von hier drinnen kann ich mein Problem nicht lösen.)
Nachdem der Beschluß, das Schiff zu verlassen, einmal getroffen war, fühlte ich mich kräftig und optimistisch. Ich überprüfte meinen Raumanzug, stellte ein kleines Bündel Vorräte zusammen und betrat die Luftschleuse meines kleinen Raumschiffs.
Da draußen eine luft- und schwerelose Umgebung herrschte, schwebte ich mühelos mit Hilfe meines Tornisterantriebs auf eine riesige Öffnung zu. Bevor ich den Einstieg in das Labyrinth begann, blickte ich noch einmal wehmütig auf den schlanken Silberpfeil, meine frühere Heimat zurück. Mich schauderte. Die Fremdartigkeit der Umgebung wurde mir erst jetzt so richtig bewußt. Das Scoutschiff, das Produkt menschlicher Ingenieurskunst, wirkte so winzig und proportionslos vor dem Hintergrund dieser überdimensionalen und fremdartigen Architektur.
Ich zuckte die Schultern.
(Ein Seeman blickt nie zurück!)
*
Die ganze Anlage war offenbar seit Urzeiten tot.Ich schwebte durch endlose verschachtelte Räume mit unmöglichen Winkeln. Alles war dunkel und luftleer. Die sich verändernden Formen der Schlagschatten meiner Helmlampe gaukelten meinen übernastrengten Augen fremdartige Gespenster vor.
Ich fand Räume aller Art, regelrechte Vorratslager mit unbestimmbaren, unbegreiflichen fremden Gegenständen.
Einige dieser Gegenstände kamen sehr häufig vor, lagen in riesigen Mengen in den Regalen.
Da waren zum Beispiel merkwürdige kleine ringförmige Metallgebilde mit jeweils verschiedenen Beschriftungen in unleserlichen Hieroglyphen. Sie lagen überall herum, mußten also offenbar Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs sein. Ich hielt sie für Informationsträger oder etwas Ähnliches, konnte aber sonst nichts mit ihnen anfangen, geschweige denn, sie in Betrieb nehmen.
Andere waren einzigartig; einige kleine von diesen steckte ich mir ein.
Alle diese gegenstände waren mir unbegreiflich.Ich starrte sie an und konnte mir nicht vorstellen, wie diese fremden Wesen sie benutzt haben könnten.
Das Schweben im Raumanzug in der dunklen, beklemmenden Atmosphäre, nur erhellt durch die scharfen Schlagschatten meiner Helmlampe auf den fremden, angsteinflößenden Strukturen, mein überlauter Atem im engen Helm, das fauchende Geräusch der helmventilatoren, ein Beschlagen der Sichtfläche mühsam verhindernd, das alles ging mir entschieden auf die Nerven. Ich sehnte mich nach einem kuscheligen Bett in 1-G-Umgebung, Frühstück mit Brötchen, Kaffee, Rührei und einer heißen, scharfen Blondine.
*
Der Sauerstoff wurde endgültig knapp. Vor einigen Stunden hatte ich die Hoffnung endgültig aufgegeben, hier irgendwo Sauerstoff zu finden. Hie gab es überhaupt nichts, was ich benutzen konnte. Außerdem, ich ballte vor Wut die Fäuste, hatte ich mich hoffnungslos verirrt. Das war’s, Ende.Meine Batterien konnten noch für zwei Tage reichen, aber die Helmanzeige signalisierte mir ‘Reserve’ für meine letzte Sauerstoffflasche: Das hieß etwa noch 30 Minuten. Ich gab auf. Aus der Traum von Macht und Geld.
Goldgräber sterben meist einsam.
Konzentriert bereitete ich mich auf Sterben vor.
Die ZAZEN- Konzentration war mir in Fleisch und Blut übergegeangen.
(Denk an den Kindergarten: erst zählen und dann tief atmen; eins zwei, drei, ..., zehn; so, jetzt Shikan Taza, gib alles Denken auf, die Leere.
Und jetzt ist die angst weg.)
Ich spürte die völlige innere Entspannung, eine früher beim Meditieren unbekannte Leichtigkeit. Alle Probleme fielen von mir ab.: Verblüffung, tiefste Freude, Tränen, weinen und lachen gleichzeitig.
Ich dachte an den Vers: “Das Leben ist eitel und flüchtig” und lachte wie ein Wahnsinniger. Ich schlug mir auf die Schenkel und schrie “Da si kein von mirgetrenntes Universum!”
Und meine Tränen rollten, daß die Helmscheibe von innen beschlug.
Und schie immer wieder “Was für ein Fluch das Denken ist!”
Ich strömte vor Freude über. Erst später wurde mir klar, daß die Todesangst zusammen mit der Konzentration ein leichtes Satori bei mir hervorgerufen hatten.
Ich hatte meine Mitte gefunden. Ich würde hier zwar sterben, aber ...
Eine lautlose Stimme in meinem Kopf riß mich aus der Konzentration.
Eine fremde Maschine sprach mich auf geistigem Weg an: Die Zitadelle reagierte!
Vor meinem inneren Auge erschien gestochen scharf das leuchtende Bild eines komplizierten Kristalls, der sich langsam drehte. Dazu flüsterte mir eine angenehme Altstimme ein gehauchtes “Hallo” ins innere Ohr.
“Ich sehe, daß du erwacht bist. Du bist WAHRES LEBEN! Du bist der legitime Nachkomme meiner Erbauer. Ich bin DIE ZITADELLE. Hast du Wünsche, Mensch?”
Zuerst dachte ich an eine Halluzination durch Sauerstoffmangel. Nur allmählich wurde mir die Bedeutung des eben gehörten klar.
(Ich habe Kontakt und Kontrolle. Ich brauche nicht zu sterben.)
Ein Transportgefährt erschien und brachte mich in einen Bereich, der mit Atmosphäre und Schwerkraft versehen wurde.
Dort legte ich den Raumanzug ab. Es handelte sich um eine Art Wohnquartier. Ich konnte dort Möbel, Wände, Dekoration etc. durch meine Gedanken verändern.
Die von mir bestellte Mahlzeit war exotisch, aber wohlschmeckend und reichlich.
*** Problem : Supertechnik schildern !!!
*** jeder geniale Gesitesblitz ist hier willkommen.
Nachdem ich gesättigt war, legte ich mich auf eine Art Bett und schloß die Augen, um den geistigen Kontakt zur ZITADELLE zu verbessern.
Ich ließ mich in einer Geisreise durch die ganze Anlage führen und schaltete alle verfügbaren Geräte ein, die Sprinbrunnen und Wasserspiele, das Licht,.
Ich war plötzlich im Paradies.
Besonders faszinierten mich die Schwebestarßen, elegant geschwungen, freischwebend, ca. 2m breit, kaum 1 cm dick, metallisch glänzend. Man schwebte einen Finger breit über dem Boden.
(Ich werde verrückt. Die haben Antischwerkraft, wovon unsere Wissenschaftler nicht zu träumen wagen. Die sind uns wirklich um einige wissenschaftliche Durchbrüche voraus.)
Beeindruckt bewunderte ich die exotischen Pflanzen, durch Zeitfelder lebend über den Abrund der Zeit konserviert. Die Vielfalt ihrer Variationen kannte keine Grenzen.
***
Mit viel Freude benutzte ich auch die Zimmerausstattung in meiner Wohnung. Es gab dort sämtliche Verfeinerungen technischer Unterhaltungsmöglichkeiten.
*** beschreiben, fabulieren
*** macht ich mir als erstes eine frau? nach 10 jahren liegt das nahe ***
***
Indem ich die Gehirne der ZITADELLE erforschte, erfuhr ich von der Möglichkeit der Prä- Menschen zur Intelligenzsteigerung. Spontan entschloß ich mich dazu, die Gelegenheit wahrzunehmen.
In Nullzeit beamte ich mich zum Zentrum für Gehirnforschung.
*** beschreiben
Dort fand ich schnell den Komplex zur Intelligenzsteigerung.
***
Ich stand vor einer Liege mit Helm, legte mich hin, setzte den Helm auf und schaltete mit einem scharfen Gedanken ein.
Sofort versank ich in eine tiefe Trance.
Mein Gesichtsfeld verengte sich.
*
Als ich erwachte, waren drei Tage vergangen. Ich wußte das sofort, instinktiv.
Mein geistiger Kontakt zu ZITADELLE war viel intensiver als früher. Es flossen mehr Informationen schneller auf mehr Kanälen.
Ich begann nur langsam, meine neue geistige Kapazitaet auszuloten. Staumend wie ein kleines Kind lernte ich, die unbegrenzten Möglichkeiten der ZITADELLE auszuloten.
***
Langsam, jedes Erlebnis genüßlich auf der Zunge zegehen lassend, ließ ich mich gesitig durch die grenzenlosen Gedächtnisbänke treiben.
Ich verstand ihre naturwissenschftlichen Entdeckungen, das Antigrav, den Tansport durch Wurmlöcher, unvorstellbare wissenschftliche durchbrüche.
***
Ich verstand ihre Soziologie und ihre Geschichte.
Es war über 50.000 Jahre her.
*
*** diese geschichtsrückblick muß dringends noch aufgepeppt werden
*** da muß noch ‘butter bei die Fische’
*** dieses kapitel vielleicht schmaler formatieren?
Die Prä- Menschen standen in einem harten Abwehrkampf gegen wasserstoffatmende Fremdwesen von Planeten mit hoher Schwerkraft. Die Zitadelle war ein Knotenpunkt der Marschall Uranos Linie, eines den ganzen Spiralarm durchquerenden Verteidigungssystems.
Routinemäßig wurden hier wöchentlich viele Millionen von Evakuierten von den verlorenen Planten durchgeschleust. und ins Äußere der Galaxis gebracht. Wer weiß, wohin?
Und dann kam der Angriff.
Nach der ersten Scannermeldung streuten wir sofort den ganzen Sektor großflächig mit Gravitationsbündlern ab, aber es waren zu viele.
Sie kamen aus allen Vektoren.
Dutzende von Flüchtlingsschiffen vergingen im Feuer der Angreifer. Der Ring unserer Kreuzer und Jäger löste sich immer mehr auf.
*
Und dann erfuhr ich auch von der FLOTTE.Vor meinem inneren Auge sah ich die glänzenden kleinen Schiffe, so winzig gegen die riesigen Kolonistenraumer der Erde, doch mit soviel Energie geladen, daß die ganzeSonnensysteme aus den Fugen reißen könnten.
Diese Schiffe wurden von reiner Gedankenkraft gesteuert.
Ich suchte mir eins dieser Schiffe aus, beamte mich hinein. Im Kontrollpunkt, in der geometrischen Mitte der kleinen, silbernen Sphäre, hing ich scheinbar freischwebend im Hangar der ZITADELLE. Das SCHIFF hatte sich ausgeblendet.
Ein Gedankenimpuls von mir ließ die wuchtigen Hangarschotten verschwinden.
Ich fühlte das SCHIFF hinausgleiten, doch ich sah nur mich, freischwebend im funkelnden Weltraum.
Ich probierte die neuen Sinne aus, die mir das SCHIFF lieh, scannte die ZITADELLE, dann den Himmel, im Röntgen-, im Infratrot- Bereich. Ich ließ mir wichtige Zustände des Schiffs optisch in mein Gesichtsfeld einblenden.
***
Dann flog ich zur Erde. Der Flug erfolgte fast in Nullzeit.
Durch ein Zeitfeld undentdeckbar für menschliche technik glitt ich in das Heimatsystem der Menschen hinein. Ich nahm das solare System in Echtzeit wahr.
(Oha, die haben aber Fortschritte gemacht, seitdem ich das letzte mal hier war: drei Orbitallifts auf der Erde, einer auf Mars, etwa 7000 habitate aller Größen. Die haben hier wirklich etwas auf die Beine gestellt..)
Ich scannte die Energiequellen. Ja, immer noch Kernfusion und Sonnenenergie, nichts 5- oder sechsdimensionales;.
Heimlich landete ich.
*** hier sind nun der Phantasie keine Grenzen gesetzt
*** im Schutz der Unsichtbarkeit rekrutiert er Menschen
*** rekrutiert einen Finanzfachmann, der einige kl. Produkte vermarktet und verdeckt zu geld, anteilen und einfluß macht.
*** rekrutiert leute mit militärischem hintergrund
*** Ausbildungslager mit Geheimarmee
*** strebt nach politischem einfluß, alles verdeckt
*
Der Therapeut Melchor Hutten nahm die VR- Haube ab, als die Sequenz durchgelaufen war und rief zu seiner Entspannung sein Lieblingsholo, eine Stradszene in Goa, auf.
(Wie soll ich dem armen Kerl bloß helfen? Der ist ja völlig durchgeknallt!)
Es lag ein typische Fall von kindischen Allmachtsphantasien eines bei Intelligenzsteigerungs- Experimenten verrückt gewordenen Vesuchsmenschen vor.
(Er träumt in ungeheurem Tempo., etwa 10 maql so schnell wie ein Normalmensch. Aber die Geschichte ist gestochen scharf gedacht. 1a Qualität. Möglicherweise kann man das Band verkaufen. Junge Leute mögen ja vielleicht die Geschichte.)
Melchor griff nachdemklich zum Telecom.