Wo seid ihr? - Herlu, Anfang


Wo seid ihr?

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Mann, ging uns der Arsch auf Grundeis.

Es hätte ja schließlich alles Mögliche passieren können.

Nicht einmal die Wissenschaftler waren sich einig.

*** Spannung ***

Wir waren die erste Expedition, die mit einem der neuartigen Annihilationsraumschiffe in ein Schwarzes Loch fliegen sollten..

Ich bin Scott Toynbee, geboren am 3.1.2099 in Port Oberth, Pluto; genau in dem jahr, als der damals neue Tachyonendetektor auf Pluto erstmals modulierte Signale registrierte.

Die Botschaft konnte nach langen Mühen entschlüsselt werden und erwies sich als kosmische U-Bahn Karte von Schwarzen Löchern, die fahrkarte zu den Sternen.

Einige Systeme waren markiert. Die Wissenschaftler vermuteten dort Zivilisationen. Tja, und nun saß ich zusammen mit Fred Barstow und Cilla Bandell auf der Brücke der 'Gunilla Svensson', und wir stürzten immer schneller in das Schwarze Loch, 1,5 Lichtjahre von unserer Heimat entfernt. Sollte die kosmische Karte von unseren Experten richtig gedeutet worden sein, dann sollten wir in der kleinen Magellan Wolke nahe einem der markierten Systeme herauskommen. Zwar gab es physisch durchaus nähere Zielpunkte, doch diese waren aufgrund der Rotationseigenarten unseres benachbarten Schwarzen Loches nur über mehrere Zwischenstationen erreichbar und damit für unsere Jungfernreise unbrauchbar.

*** Wir beschleunigten, um mit moeglichst hoher Geschwindigkeit senkrecht zur Rotationsebene einzutreten.

*** Gefühle der Angst

*** mit zunehmender Geschwindigkeit -- relativistische Effekte *** optische Verzerrungen *** hinter uns rot -> infrarot, vor uns das Loch, drohend, drohend in dem Materiestrudeln und hochenergetischen Entladungen.

*** Eintritt in die Singularität. Alles vergeht.

*** Gefühle

*** Gefühl der Verwirrung ** Übergang **

*** Austritt aus der Singularitaet

Das krfatvolle Dröhnen der mächtigen Zyklotrone riß mich in die Wirklichkeit zurück. Automatisch wurde das mit annähernd Lichgeschwindigkeit austretende Raumschiff abgebremst.

*** nach einigen Stunden, als die relativistischen Effekte nachließen, begannen wir mit der systematischen Erforschung des schiffsnahen Weltrums.

Die Sternbedeckung war viel dichter als die des solaren Raums.

*** Abtastung im Radiobereich blieb ohne Ergebnis. **

*

Wir nahmen an, daß wir an der richtigen Stelle waren. *** Wir mußten nur eine Möglichkeit nach der anderen überprüfen: *** Was übrig blieb mußte die Lösung sein.

*** Gefühle

*

*** Erster Tachyonen- Bericht an das Habitat 'Strada Nueva' im Solaren Raum abgesetzt:

'Haben Zielkoordinaten erreicht. Keinerlei Anzeichen von Aktivitaet intelligenten Ursprungs entdeckt, weder im Radionbereich noch sonst irgendwo ***'

*

*** Entdeckung merkwürdige Infrarotquelle in 1,78 Lichjahren Entfernung *** Durchmesser des monströsen Gebildes: 3,4 AE

*** Verblüffung *** kontroverse Diskussion ergibt Kurswechsel auf das Objekt hin ***

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*** Nach 3 Monaten subjektiver, relativistischer Bordzeit: Annäherung ***

*** Während der hitzigen Diskussionen um das Objekt tauchte mehrfach der Begriff 'Dyson Sphäre' auf *** Konzept ** nach US Physiker Freeman Dyson beutet eine Gesellschaft der Phase 2 alle Energiequellen ihrer Sonne aus *** In einer Dyson Sphäre ist es immer Mittag *** Schale 10 bis 50 m dick, gibt infrarote Strahlung ab ** keine Schwerkraft, es sei denn, die Schale rotiert ** *** Fläche 1.000.000.000 mal größer als die eines Planeten vom Erdtyp *** abgängige Hitze wird durch die Schale nach außen gepumpt *** sieht aus wie ein sehr, sehr trüb leuchtender, riesiger roter Stern ***

***

"Aber so etwas ist unmöglich. Das sind die Opiumträume eines Phantasten. Weißt Du eigentlich, wovon Du da redest? Da soll jemand 10 bis 20 Jupitermassen an Materie bewegt und zu einer gigantischen Schale mit den Ausmaßen des mehrfachen des Erdorbits geformt haben? Mit welchen Kräften, bitteschön? Das ist unmöglich." ***

*** Während der Annäherung wird das Objekt mit Signalen auf allen Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums bestrahlt. *** keine Reaktion***

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*** Einschwenken in den Orbit in respektvollem Abstand *** Fortdauer der Analysen *** Die Natur des Objekts blieb unter uns strittig *** Versuche mit Röntgenstrahlen in das innere zu 'sehen' scheiterten *** vollständige Absorbtion ***

*** Versuche mit härterer Strahlung endeten unweigerlich im sofortigen Ausbrennen des Lasers ***

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Kaum hatten wir *** als wir klar und deutlich modulierte Tachyonensignale empfingen *** Unser Bordcomputer scheiterte an der Aufgabe der Entschlüsseleung *** vergebliche Versuche *** kein Kontakt möglich *** Näheres Herangehen wurde durch unüberwindbare Angstgefühle der Besatzung und Computerfehlfunktionen unerbunden *** Sonden, die landen sollten und Bodenproben nehmen, verschwanden spurlos bei einem Abstand von 100 km von der Oberfläche. Sie verschwanden ohne jede Energieentwicklung, waren einfach weg.***

*** Es zeichnete sich immer mehr ein Scheitern unsere Mission ab *** Unsere Enttäuschung und ohnmächtige Wut, mit leeren Händen heimzukehrenv ***

*** Alternativen, 1 Person zurücklassen *** wg. der langen Zeitspannen verworfen.

"Der Kontakt ist unmöglich. Der Entwicklungsunterschied ist zu groß. Wir haben nichts, was sie interessieren könnte. Es ist wirklich beschämend."

***

*** Abstimmung. Wir fliegen zurück.

*** Placieren 4 Satelliten mit Tachyonenrichtfunk im weiten Orbit. ***

"Es ist eigentlich erstaunlich. Wir haben uns ein Dreivierteljahr hier herumgetrieben, und dennoch konnten wir keinerlei Raumflugaktivitäten feststellen. Estweder führen sie ihre transorte auf eine für uns unbegreifliche weise aus, oder sie haben sich völlig auf ihre eigene Autonomie zurückgezogen und transportieren überhaupt nichts Materielles mehr."

"Oder es gibt sie nicht mehr, oder sie sind inzwischen ganz woanders. Wir wissen es nicht."

***

Der eigentliche Rückflug verlief nach Plan. Nach unserer Rückkehr waren 400 Jahre vergangen.

Aber das ist eine andere Geschichte.