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19.12.2003 - Intelligence Increase - Nine Eleven

Mathias Bröckers: »Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.«


Mathias Bröckers:

Buchbesprechung und Auszüge von 'Herlu' mit freundlicher Genehmigung des Autors (angefragt)

Ein Muss, ein Buch, dass man Jedem, der noch die CNN-Version der 9-11-Ereignisse glaubt, drei mal am Tag um die Ohren hauen müsste. Vreeland, o'Neill, Buzzy Krongard, die nicht gestarteten Abfangjäger uvam.: die offizielle Version kann so nicht stimmen.

Bei dem Versuch, die Grundlage einer wissenschaftlichen Conspirologie zu legen, wurde Bröckers von den Ereignissen des 11.9. überrascht. Hier bot sich die Gelegenheit, eine Verschwörung life, sozusagen in freier Wildbahn zu beobachten, abseits von allen theoretischen Überlegungen. Bröckers hält die WTC-Anschläge für ein Jahrtausendereignis, dass die Historiker noch über Generationen beschäftigen wird.

Interessant vor allem die div. Materialteile:


Zweimal täglich googeln

Um an die Informationen in diesem Buch zu kommen, musste ich weder über besondere Beziehungen verfügen, noch mich mit Schlapphüten oder Turbanträgern zu klandestinen Treffen verabreden – alle Quellen liegen offen. Sie zu finden, leistete mir die Internet-Suchmaschine Google unschätzbare Dienste. Wer noch nie davon gehört hat, sollte sich sofort an seinen Rechner setzen und »www.google.de«¹ eingeben. »Die Werkzeuge arbeiten mit an unseren Gedanken«, notierte einst Friedrich Nietzsche als einer der Ersten mit Schreibmaschine arbeitenden Autoren. Wenn das stimmt, dann ist vieles in diesem Buch dem neuen Handwerk des Googelns geschuldet – und natürlich dem Werkzeug, für das Google eine unermessliche Hilfe darstellt, dem Internet selbst. Es hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum Über-Medium entwickelt, das alle bisherigen Medien in sich vereint: die etablierten, großen Sender und Zeitungen ebenso wie die randständigen kleinen Alternativmedien und Fachpublikationen.

Das World-Wide-Web bietet alles. Aufklärer und Spinner, MainStreamer und Sektierer, Verschwörer und kritische Konspirologen tummeln sich hier gleichermaßen in zumeist friedlicher Koexistenz. Mit Google sind sie allesamt erreichbar. Wer Veröffentlichungen zu einem bestimmten Zusammenhang sucht, muss bloß zwei, drei Suchbegriffe oder Namen kombinieren und kommt in Sekundenschnelle zum gewünschten Ziel. Doch dass Google »alles« findet, ist gleichzeitig das Problem. Wie trenne ich die Spreu vom Weizen, den baren Unfug von der seriösen Nachricht? Die erste Einschätzung liefert die Quelle, sie taucht meist schon in der Web-Adresse auf der Googleliste auf. Handelt es sich dabei um alte Bekannte BBC, CNN, New York Times etc. –, läuft die Bewertung wie bei allen Zeitungen, TV-Stationen und Medien-»Markenartikeln« auch. Handelt es sich um eine unbekannte Website, liefert der erste Überblick auf die Präsentation und das Umfeld des gesuchten Artikels sowie ein Blick ins Impressum meist schon brauchbare Kriterien.

Gerade in den emotional bewegten Tagen nach dem 11. September gab bereits der Tonfall, in dem das Entsetzen präsentiert und kundgetan wurde, einen guten Eindruck von der Qualität und geistigen Befindlichkeit der Autoren und Redakteure von mir bis dato unbekannten Internet-Seiten. Zur konkreten Bewertung einer Quelle ist natürlich ein »proof of the pudding«, d.h. die zumindest flüchtige Lektüre des Artikels und seiner Dokumentation erforderlich. Erst wenn hier auch nichts Unangenehmes – wie etwa fehlende Belege für zentrale Behauptungen – auffällt, lohnt sich das Speichern zur späteren genauen Lektüre.

Viel wichtiges Material habe ich den hier angeführten Wehsites zu verdanken, deren Macher ihrerseits auf der Suche nach den Hintergründen der Anschläge waren und die Ergebnisse ihrer Recherchen in Form von aktuellen Presseschauen, Link-Sammlungen und Kommentaren zur Verfügung stellten:

Während die »Markenartikler« im Medienbereich nahezu gleichgeschaltet die Verschwörungstheorie »Osama Bin Laden« und sonstige Pentagon-Propaganda verbreiteten, stellten diese und einige andere »no names« die letzte Oase dessen dar, was man in Friedenszeiten als sauberen, unabhängigen Journalismus kannte. Fragen zu stellen, Ungereimtheiten namhaft zu machen, Hintergründe aufzudecken – die simpelsten journalistischen Pflichten wurden (und werden) seit dem 11.9. nicht von denen erfüllt, die laut Verfassungsauftrag (und per Gehaltsscheck) als vierte Gewalt im demokratischen Staat zu fungieren hätten, sondern von unter- oder unbezahlten Freelancern und Freigeistern am Rande. Dass deren Einschätzungen und Prognosen, ebenso wie der Wahrheitsgehalt und die Seriosität ihrer Reports, dem Ausstoß des Medienbordells um ein Vielfaches überlegen sind, müsste beim Lesen dieser Seiten selbst dem Tagesschau- und Spiegel-Gläubigsten offenbar werden.

Da die Mainstream-Medien ihrem politischen Auftrag als investigativer, kontrollierender Macht zwar hervorragend nachkommen, wenn es um eher lässliche Verfehlungen wie Präsidenten-Sex mit Praktikantinnen oder Bonusmeilen von Politikern geht, sich bei den Hintergründen weltbewegender Ereignisse wie dem WTC-Anschlag aber gern mit dem Nebel zufrieden geben, der in der Sphäre ebenso hoher wie abgründiger Politik systematisch geworfen wird, bleibt als Ausweg aus dieser allgemeinen Gehirnwäsche nur die Selbsthilfe: Information.

Zweimal täglich googeln und sich sein eigenes Bild machen – das hilft zuverlässig gegen viruiente Manipulationen, Propaganda-Infektionen und drohende chronische Verblödung!


FAQ: 100 offene Fragen

Diese FAQ 9-11 basieren auf einem Fragenkatalog, den Nico Haupt auf seiner Website www.ourdna.org¹ zusammengestellt hat. Mit den Fragen zum 11. September verhält es sich so wie mit der nach oben offenen Richterskala: Für Erdbeben gibt es keine Maximalgröße, und entsprechend zahllos sind die Widersprüche und Ungereimtheiten im Vorfeld, während und in der Folge der Anschläge. Ich begnüge mich hier mit den 100 gravierendsten Einwänden gegen die offizielle Version der Ereignisse, weil Sie sonst, wenn Sie kriminalistisch nicht weiter geschult sind, im Gewirr der Namen und Details leicht den Überblick verlieren könnten.

Diesen Fragen nachzugehen, wäre eigentlich die Aufgabe der Politik, von Polizei, Geheimdiensten und des Militärs. Bitte erwarten Sie daher die Antworten nicht von mir, sondern von diesen dafür zuständigen und durch Steuergelder finanzierten Institutionen.

Vorgeschichte

Der Tag der Anschläge

Nachgeschichte


Eine kurze Geschichte des Vorauswissens

Zur »Wahrheit über den Terror« des 11. September gehört eine ganze Vorgeschichte der Verstrickungen und des Vorauswissens. Seitdem Mitte Mai 2002 zwei einschlägige FBI-MEmos bekannt geworden sind, rücken diese Zusammenhänge immer mehr ins öffentliche Licht. Die folgende Übersicht basiert auf der von Mike Ruppert auf seiner Website www.frontbewilderness.com¹ zusammengestellten »Timeline«, die er im November 2001 erstmals publizierte und regelmäßig aktuallsiert. Die einzelnen Nachweise können auf dieser Website angeklickt werden.

Angesichts dieser Liste kann man die offizielle (Verschwörungs-) Theorie wohl wirklich guten Gewissens vergessen.

 


'Herlu'

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