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6.1.2004 - Intelligence Increase

Beware of Nightmare Software


Intelligence Increase für Maschinen? Klar. Das gehört auch zum Thema.

Wir wollen hier Software-Tipps aus der Praxis sammeln, Erfahrungen austauschen, damit nicht Jeder für sich alle teuren Flops durchstehen muss. Brauchbare Software erleichtert die Arbeit, nicht den Geldbeutel. Beiträge willkommen!

Nun, da die Welt Schubladen liebt, klassifiziere ich wie folgt:

Wer Vorschläge hat, bitte mailen, wenns geht eine kurze Beschreibung dazu und eine URL, wo das entsprechende Programm ausführlich erklärt wird, evtl. Download-URL und natürlich die Schublade.

Für die einzelnen Klassen sind Beispiele aufgeführt, die, sofern sie als allgemein bekannt gelten dürfen, nicht weiter verlinkt sind.


Openware

Offene Software zum allgemeinen Gebrauch, deren Entwicklung zum Ziel hat, den Monopolisten zu zeigen, wo die Krabben überwintern

Das bekannteste Open-Software-Projekt ist Linux. Aus dem sportlichen Versuch, mit vereinten Kräften ein Unix-System frü den PC zu basteln, ist inzwischen eine ernsthafte Konkurrenz für den Marktführer geworden. Linux darf kostenfrei benutzt, kopiert und weiter gegeben werden. Das gilt selbstverständlich nur für das System, nicht für kommerzielle Programme und Bücher, die dafür angeboten werden.


Freeware

Kleine, teils sehr nützliche Judillidies, die die Autoren für sich selbst geschrieben haben und irgendwann freigegeben

Beispiel: Peter's Go (s. Go, das meditative Spiel) ist zur kostenlosen Verbreitung freigegeben, um mehr Leute für dieses Spiel zu gewinnen.


Shareware

So etwas Ähnliches wie freeware, aber nicht ganz kostenlos aber vergleichsweise sehr billig

Bekannt ist »Winzip«, das (fast) alle Leute nutzen, ohne es zu bezahlen. Obwohl es sogar bessere wirklich kostenfreie Alternativen gibt, nimmt man eben das »Bitte jetzt endlich registrieren und kaufen«-Fenster hin – weil das die anderen Lemminge auch so machen.


Demoware

Abgespeckte Versionen kommerzieller Programme, die als Kaufanreiz freigegeben sind, und die oft schon die Bedürfnisse des Anwenders voll abdecken

Neben »Light«-Versionen, die oft Hardware beiliegen gehören hierzu die Reader von Adobe (Acrobat¹, Postscript¹) und Microsoft (Word¹, Power Point¹), die die Firmen freigeben, um ihre Dateiformate zum Standard zu machen.


Adware

Durch Werbung finanzierte Programme. Oft gute Software, halt mit einem »kauf-mich«-Fenster, das im Vergleich zu mancher Investition wenig nervig ist

Hierzu gehört die Eigenwerbung der Fachzeitschriften in Form kleiner Programme oder auch mit Firmennamen versehene Spezialversionen wie der »AOL-Browser«.


Legacyware

Manche Firmen verkaufen die Vorgängerversion der aktuellen Programme deutlich billiger

Beispielsweise von CD-Brennprogrammen werden Versionen, die noch keine DVD-R unterstützen, günstig hergegeben. Folge: Es wird weniger raubkopiert, der Kunde hat eine Vollversion, und der Hersteller hat einen potenziellen Update-Kunden gewonnen.


Fairware

Software neuester Version zum fairen Tarif – selten, aber es gibt sowas

Nehmen wir Opera¹: Der Browser kostet 34 Euro, der des Konkurrenten die letzten Nerven. Und wem die 34 Euro zu fest in der Tasche kleben, der darf das Programm völlig legitim als Adware verwenden.


Bayuware

Volkstümliche Lösungen, teils aus Gegenden der Welt, wo man alte Computer weiter benutzen muss und dann eben entsprechend ressourcen-schonende Programme bastelt

Hierzu gehören Programme wie Dpost (liegt auf unserem Server als Download): Wir empfehlen es als Werkzeug, um vollgemüllte Postfächer bereits auf dem Server zu löschen, geschrieben wurde es, um mit einem ganz alten Windows-Rechner noch mailen zu können.


Madware

Gags, die man zwar nicht wirklich braucht, die aber lustig sind

Die PC-Uhr in klingonischer¹ Sprache. Solche Dinge eben.


Literatur

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Links

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