SMI²LE-Eingangsseite öffnen

10.12.2003 - Intelligence Increase - Mind Control

FMSF – False Memory Syndrome Foundation


Es geht hier um den Vorwurf, dass anstelle derer wirklichen Tatsachen erfundene Szenarien in unsere Erinnerung 'eingebaut' werden. Seltsamerweise kommt dieser Vorwurf immer dann, wenn diese Erinnerungen geeignet sind, zu Anklagepunkten gegen entsprechende Psycho-Ärzte zu werden …

Im Prinzip funktioniert die Methode, die hier den Opfern von Mind-Control und deren Deprogrammierer zum Vorwurf gemacht wird: Die psychologische Medizin arbeitet mit ähnlichen Mitteln, wenn es darum geht, traumatische Erinnerungen auszubügeln. Allerdings nicht, um andere »Schuldige« an traumatischen Erlebnissen einzuprogrammieren, sondern um Begriffe, die der Patient mit Angst verbindet, zu entschärfen, indem man ihn ähnliche, aber zu bewältigende Situationen durchleben lässt.

Wie immer liegt es an der Kunst des Therapeuten, ob solche Maßnahmen zum Vor- oder Nachteil des Patienten gereichen – man kann auch einen Notarztwagen dazu zweckentfremden, jemanden totzufahren …

Doch bei der »FSMF« sind es die gleichen Psychologen und Psychiater, die in Sachen Mind-Control als Täter bekannt sind, sie sitzen an den Hebeln der FMSF. Sie behaupten, alle Berichte der Mind-Control-Opfer seien lediglich »False Memory«, »gepflanzt« durch die Therapeuten. Und so verklagt die FMSF munter die Therapeuten, die Mind-Control Opfer »deprogrammieren«, auf Schadenersatz. Kurz: eine Institution der Desinformation.


Lammer und Lammer, Schwarze Forschungen

Es gibt natürlich auch Kritiker, die so wie bei den angeblichen UFO-Entführungsfällen satanischen Ritualmissbrauch abzuleugnen versuchen. Die radikalsten Kritiker bezweifeln, dass es das Phänomen der Traumaverdrängung überhaupt gibt. Sie bezeichnen diese zum Teil unter Hypnose wiedergewonnenen Erinnerungen an satanischen Ritualmissbrauch, UFO-Entführungen oder militärische Experimente als sogenanntes False Memory Syndrom (FMS), kurz als falsche Erinnerungen. Deshalb gründeten in den USA mehrere Psychologen und Psychiater die sogenannte False Memory Syndrom Foundation und meinen, dass es sich beim FMS um eine Krankheit handelt.

Einige spektakuläre medienwirksame Fälle von offenbar falschen Erinnerungen an sexuellen Missbrauch brachten die FMS-Foundation ins Rampenlicht der Presse. Im Mal 1994 gab ihnen ein spektakuläres Urteil in Kallfornien Auftrieb. Der 50-jährige Vizepräsident einer Weinkellerei, Gary Ramona, hatte gegen die Therapeuten seiner 23-jährigen Tochter eine Klage eingebracht, da in der Therapie herausgefunden wurde, dass sich ihre Magersucht und Depressionen aufgrund sexuellen Missbrauchs durch den Vater eingestellt hätten.

Die Geschworenen gaben dem Vater recht, da man die mit Hilfe einer Wahrheitsdroge und Hypnose gewonnenen Erinnerungen als FMS ansah. Die beiden Therapeuten mussten 500.000 Dollar bezahlen. Seither standen in den USA Dutzende von Therapeuten in ähnlichen Prozessen vor Gericht. In einer Studie im US-Bundesstaat New York gab jeder dritte befragte Psychiater an, Patienten behandelt zu haben, die sich an satanische Rituale zu erinnern vermochten. Die Beschreibungen der Rituale sind, wie wir aufzeigten, ähnlich: Opferung abgetriebener Föten, zeremonielles Trinken von Blut und rituelle Vergewaltigung von Kindern. Andere Therapeuten gaben an, dass sie Personen mit angeblichen UFO-Entführungserlebnissen behandelt haben.

Aufgrund dieser Umfrageergebnisse berichtete das deutsche Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«, dass sich zumindest in diesen Fällen das Gedächtnis in erstaunlicher Weise kneten ließ. Wir wollen nun einen Blick auf die FMS-Foundation werfen und dabei Erstaunliches zu Tage bringen, was vielen Medienvertretern bisher entgangen ist.

Sollten so, wie von uns aufgrund vieler Indizien vermutet, militärisch-geheimdienstliche Mind-Control- und PSYWAR-Spezialisten in satanische Ritualmissbrauchsfälle und UFO-Entführungsfälle verwickelt sein, würde es einen Sinn ergeben, wenn man alle Fälle durch kompetente Fachleute in der Öffentlichkeit und der Presse verleugnen lässt.

Bei der Betrachtung der Mitglieder der FMS-Foundation wird man fündig. Das Gründungsmitglied Dr. Martin Orne arbeitete für die CIA und die Navy als Verhaltensforscher zur MKULTRA-Zeit. Gegenwärtig ist Dr. Orne am Experimental Psychlatry Laboratory der Universität von Pennsylvania angestellt. Er ist ein Spezialist in Hypnose, religiösen Kulten und Mind-Control.

Dr. Orne wurde 1960 von der vom CIA ins Leben gerufenen Human Ecology Fund an der Cornell-Universität finanziert. Der Human Ecology Fund wurde auch von dem in Kapitel 11 erwähnten Mind-Control-Spezialisten Dr. Even Cameron benützt. Diese Spezialisten führten Lobotomie-, Drogen-, Elektroschock-, Hypnose-, Schlafentzug- und elektronische Mind-Control-Experimente an unwissenden Patienten durch. Der Mind-Control-Forscher John Marks bekam Dokumente von der CIA frei, aus denen Dr. Ornes Interesse an Dämonologie, Hexerei, Voodoo und Parapsychologie für CIA-Studien ersichtlich ist.

Eine andere Psychlaterin der FMS-Foundation besitzt eine ähnliche Vergangenheit wie Dr. Orne. Dr. Margaret Singer studierte die Verhaltensänderung an heimgekehrteli Kriegsgefangenen des Koreakrieges am Walter Reed Army Institute in Maryland. Andere Unterstützer der FMS-Hypothese sind die Mind-Control-Spezialisten Dr. Robert Lifton und der im Januar 1999 verstorbene Dr. Jolyon West. Dr. Lifton war einer der Gründer des von der CIA vorgeschobenen Human Ecology Funds. Dr. West ging in die Geschichte ein, als er einen Elefanten durch eine Überdosis LSD tötete. Bei genauer Recherche erkennt man, dass die tragenden Säulen der FMS-Foundation aus vielen ehemaligen Mind-Control-Spezialisten der CIA und Militärpsychiatern bestehen. Ein weiteres Gründungsmitglied der FMS-Foundation, Dr. Ralph Unterwager vom Institute for Psychological Therapies in Northfield, Minnesota, verteidigte in einem Amsterdamer Pädophilenmagazin pädophile Neigungen. Außerdem sagte er dem Londoner Observer am 12. Dezember 1993, dass es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, dass 60 Prozent von sexuell missbrauchten Mädchen die bei der Vergewaltigung aufgetretenen Gefühle als gut bezeichneten und dass dies auch für Buben, die von Pädophilen missbraucht wurden, zutreffen könnte. Nach diesen Aussagen musste das ehemalige Gründungsmitglied der FMS-Foundation seine Organisation verlassen.

Die FMS-Foundation würde sich aufgrund ihrer Verwicklungen mancher Mitglieder in frühe Mind-Control-Projekte der CIA bestens eignen, Therapeuten oder Betroffene, die Symptome von künstlich hervorgerufenen multiplen Persönlichkeiten oder künstlich erzeugte Deck-Erinnerungen haben, zu diffamieren und ihr Leiden auf das FMS zurückzuführen, damit die Hintermänner diverser Projekte geschätzt werden. Es soll natürlich nicht der Eindruck erweckt werden, dass alle wiedererlangten Erinnerungen der Wahrheit entsprechen. Doch sollten die militärisch-geheimdienstlichen Verbindungen der strikten Gegner von durch Traumata verdrängten Erinnerungen zum Nachdenken anregen.

 


aus: »Schwarze Forschungen«, Einleitung von 'Herlu' und JK

close