Eine kleine Chronologie von Sichtungsberichten
14.7.2008

»Komet«, Ausschitt einer alten
Darstellung (1557) im Deutschen Museum München
UFO-Timeline
Das UFO-Thema ist so alt wie die Menschheit selbst. Wir wissen zwar nicht, wer oder was dahinter
steckt, definitiv jedoch handelt es sich nicht ausschließlich um Tagträume routinierter
Flieger, um missinterpretierte Wetterballons oder um atmosphärische Phänomene. Auch
nicht um militärische Geheimprojekte der Neuzeit solche Geheimprojekte
würden wir kaum jemals zu Gesicht bekommen. Hier ein Abriss über diverse
»UFO-encounters« von der Frühgeschichte bis zum »Year of the UFO«,
1952. Nochmals: Wir wissen nicht, was dahinter steckt, wir zählen seltsame Dinge auf.
Vorgeschichte, bis ca. -500
- Peru, -8000: Illustrationen auf den Ica-Steinen zeigen neben verblüffend echt aussehenden
Sauriern u.a. astronomische Details, Teleskope und Fluggeräte.
- Indien, Pakistan, -4000: Reste von Städten, alte Texte, die von göttlichen
Sternenschiffen, Vimanas, berichten.
- Wüste Gobi, Turkmenistan: Funde, die UdSSR-Wissenschaftler als »historische
Instrumente zur Navigation kosmischer Schiffe« bezeichneten.
- China, Tibet: Bruchlandung eines Alien-Raumschiffs, (vgl. 1938).
- Maori, Neuseeland: Die Einheimischen erzählen, »Meereswesen« hätten ihnen
den Weg von Hawaii nach Maori gewesen, lange bevor der erste »Weiße« in der
Gegend auftauchte. Sichtungen und Kontakte gab es die ganze Zeit, sind noch heute ganz normal.
- Australien: Felszeichnungen, die möglicherweise außerirdische Besucher zeigen.
- Pakistan: Ausgrabungen legen Reste einer Stadt frei, in deren Straßen Skelette liegen,
manche halten sich an den Händen. Die Skelette sind hoch radioaktiv verstrahlt. Verglaste
antike Steinmauern (findet man auch andernorts), für die es keine
logische Erklärung gibt gab es einen prähistorischen Atomkrieg?
- Irak: Verglasungsfunde auch bei Ausgrabungen nahe Babylon.
- China: Legenden berichten von einer Sternenbasis von »Nicht-Sterblichen« im
Kun-Lun-Gebirge.
- Ägypten, -1500: Pharaoh Tutmose III berichtet über lautlose, faulig riechende
Feuerkreise und Scheiben, die am Himmel fliegen.
- Peru, -800: Wahrscheinliche Entstehungszeit der seltsamen »Götterbilder«, die
nur aus der Luft sichtbar sind, und der Strukturen, die wie Landebahnen oder Leitlinien
aussehen.
Frühe Antike
- Kasachstan, -329: Nach den Historikern Alexanders des Großen hindern UFOs (»Riesige silberne Schilde, die von ihren Rändern aus Feuer
spucken«) Alexanders Armee mehrfach am Überqueren des Syrdar'ja (damals: Jaxartes). Elefanten, Pferde und Soldaten waren dadurch so in Panik,
dass der Fluss erst am folgenden Tag passiert werden konnte.
- Rom, -170: Aus Lanupium nahe Rom gab es (nach dem mittelalterlichen
Chronisten Lycothenes) Sichtungsberichte einer größeren UFO-Flotte.
- Rom, -99 bis -42: Mehrere Berichte übere leuchtende Scheiben mit typischen
UFO-Flugeigenschaften (plötzliche Manöver), u.a. bei Iulius
Obsequens und Plinius nachzulesen.
- Palästina, 70: Flavius Iosephus berichtet von »dämonischen Phänomenen, die
am Himmel erschienen Wagen und Truppen, die die Städte
einkreisten«.
1. Jahrtausend
- Schottland, 80: Als Kaiser Antonius in Schottland Krieg führte, wurden Flammen am Himmel
gesehen und ein Schiff, das sich schnell in der Luft bewegte (Lycothenes).
- Rom, 98: Ein »glühendes Schild« überquert den Himmel über Rom von
West nach Ost (Lycothenes).
- Byzanz, 398: »Ein Ding, das wie eine brennende Kugel aussieht, die ein Schwert
trägt« über der Stadt.
- Britannien, 776: W. R. Drake schreibt; »
zwei große Schilde,
rötliche Farbe, bewegen sich über die Kirche
«
- Aachen, 810: Alcuin, Biograf Karls des Großen, sieht eine große Scheibe, die wie
der Blitz vom Himmel herabsteigt, dann Richtung Westen wegfliegt. Ihr Schein bringt das Pferd
Karls zum Scheuen, er stürzt und verletzt sich.
1000 bis 1500
- Pazifik, 1235: General Yoritsume lässt seine Astronomen ein Phänomen untersuchen, das
er gesehen hat: Lichter, die nachts und am frühen Morgen seltsame Bahnen am Himmel
beschreiben. Die Antwort der Astronomen, die von der USAF stammen könte: »Das ist der
Wind, der die Sterne bewegt«.
- Paris, 1239, 1254: Am frühen Abend im Juli 1239 erscheint ein Stern am Himmel, »wie
eine Fackel«, fliegt nach Norden, aber nicht schnell, sondern so, als wollte er
diesen Kurs fliegen. 1254 erscheint ein großes, elegantes Schiff am Himmel über Paris,
das plötzlich verschwand (Matthaeus von Paris).
- Yorkshire, 1290: Während des Reflectoriums flog ein glänzender Discus über die
Abtei von Byland und versetzte Abt und Mönche in großen Schrecken.
- Uxbridge, England, 1332: Ein Pfeiler aus Feuer von der Größe eines kleinen Schiffs,
aus lebhaften Farben, kam vom Süden, überquerte den Himmel langsam und majestätisch
Richtung Norden. Mit einer roten Flamme und Lichtblitzen beschleunigte es seinen Flug (Robert of Reading).
- Santa Maria, 1492: Columbus und Gutierres beobachten mehrfach ein fernes Licht, das sich
plötzlich auf und ab bewegt. Vier Stunden später ist Land in Sicht. C.C. wertet das
Licht als ein Zeichen.
1500 bis 1800
- Niederlande, 1528: Die Bürger Utrechts sind verängstigt von einer Himmelserscheinung,
die sie für das Burgunder-Kreuz halten.
- Frankreich, 1554: Am frühen Morgen eine Feuererscheinung am Himmel, mit erheblicher
Lärmentwicklung, zieht von Ost nach West.
- England, 1643: Eine leuchtende Himmelserscheinung, eine Wolke ähnlich wie ein Schwert, ist
in ganz Südengland sichtbar (John Evelyn).
- Hamburg, 1697: «Leuchtende Räder« über der Stadt; dazu gibt es
zeitgenössische Zeichnungen.
- London, 1742: Etwas wie eine große Rakete kommt vom Horizont her herauf, bewegt sich dann
in 20 Grad Höhe parallel zum Horizont, fliegt eigenartige Manöver und zieht in
östliche Richtung ab. Es scheint sehr nahe zu sein, bewegt sich sehr langsam, mit einer
Flamme wie von glühender Holzkohle. Das Ende scheint aus einem massiven Rahmen zu sein, der
Rest eher durchsichtig.
- Nordamerika, 18. Jh: Indianer-Legenden berichten über leuchtend helle Humanoide, die mit
einem kleinen Rohr Menschen paralysieren können. Varianten berichten über Hochzeiten
menschlicher Frauen mit den »Sternenwesen«.
1800 bis 1900
- 1800, Persischer Golf, 1800: Sichtung zweier 500-600 Meter großer leuchtender rotierender
Räder links und rechts des Passagierschiffs »Patna«. Die Sichtung dauert zwanzig
Minuten, es gibt mehrere Zeugen.
- Mexico, 1833: Mehrere hundert Scheiben und andere Objekte fliegen an der Sonne vorbei. Erstes
Foto einer UFO-Sichtung.
- Frankreich, 1870: Ein großes rotes sphärisches Gebilde wird von einem
Polizeiinspektor gesichtet. Es landet, ein Mann steigt aus, der in einer unverständlichen
Sprache spricht. Dann explodiert das Gebilde, und der Mann verschwindet. Für den Vorfall gibt
es etliche Zeugen.
- Aus einem Schiffslogbuch, 1870: Matrosen sahen ein seltsames Objekt, oder eine Wolke am Himmel
(es folgt eine etwas verworrene Beschreibung). Das Ding tauchte
süd-südöstlich auf, bewegte sich von 20 Grad bis 80 Grad über dem Horizont,
verschwand Richtung Nordost. Die Sichtung dauerte eine halbe Stunde.
- Texas, 1878: Ein Farmer beschreibt ein Flugobjekt über seiner Farm als
»Untertasse«.
- Nordchinesisches Meer, 1893: Dem Kapitän der Carolina wird eine ungewöhnliche
Lichterscheinung gemeldet. Lichter erscheinen teils in großen Mengen, teils in
ungewöhnlicher Anordnung.
- USA, 1896: Große Sichtungswelle.
- Kansas, USA, 1897: Eidesstattliche Aussage des Farmers Alexander Hamilton:
»Ich wachte auf von Schreien des Viehs.
Ich sah, dass sich ein
Luftschiff langsam über der Viehweide absenkte.« Er beschreibt das Schiff als eine etwa
hundert Meter lange »Zigarre« mit einer durchsichtigen beleuchteten Kuppel unten dran,
in der er sechs fremdartige Wesen gesehen haben will.
- USA, 1897: Im ganzen Land werden »Luftschiffe« gesichtet. Eines stürzt in
Texas ab, an Bord ein kleiner nicht-menschlicher Pilot (und Aufzeichnungen in
einer fremden Schrift), der in Aurora beerdigt wird.
1900 bis 1947
- Sibirien, 1908: Rätselhafte Explosion über Tunguska; man findet keine Meteorspuren,
aber erhöhte Radioaktivität.
- Osmanien, 1915: Ein ganzes britisches Regiment verschwindet in einer rätselhaften
Wolkenformation. Es gab jedenfalls keine Gefangennahme seitens der Osmanen, die ca. 800 Mann sind
weg.
- USA, 1923: Nach einem Pressebericht behauptet Nicolai Tesla, über Funk mehrere Kontakte zu
Außerirdischen gehabt zu haben.
- China, 1938, 1962: Archäologen der Universität Peking finden in den Höhlen von
Kara-Ula Skelette von ca. 1,20 m kleinen Menschen mit großen Köpfen,
außerdem rätzelhafte Steinscheiben mit Inschriften in einer unbekannten Sprache.
Legenden zufolge stammen die Dropa, ein dort ansässiges kleinwüchsiges
Volk, das zu Chinesen wie Mongolen starke äußerliche Unterschiede aufweist, von
Sternenfahrern ab, die hier notlanden mussten. Dies bestätigt die 1962 veröffentlichte
Entschlüsselung der Texte durch Professor Tsum (Uni Peking), was ihm
selbst schlimmste Schmähungen der »Debunker« einbrachte.
- Japan, 1940: Wing Commander D. J. Blakeslee sichtet ein Objekt mit farbigen Lichtern, das sich
schnell bewegt und ihm davon fliegt. Obwohl man das Flugobjekt im Radar sah, soll es offiziell
»der Jupiter« gewesen sein.
- Solomon Islands, 1942: Sergeant Stephen Brickner, US Marine Corps, wird Zeuge einer
rechteckigen Formation aus 150 UFOs.
- 1942, L.A., 1942: Mehrere Sichtungsreporte unterschiedlicher Flugobjekte.
Zwei Tage vor »D-Day« dann das Unfassbare: Ein schwach leuchtendes
riesiges Objekt schwebt lange Zeit über dem kriegsbedingt verdunkelten Los Angeles, versetzt
die Bewohner in Aufruhr, die Luftabwehr ballert tapfer darauf los sechs Tote durch
»friendly fire« , die Ursache des Vorfalls wird vertuscht (»Battle of L.A.«).
1947 bis 1952
- Italien, 1947: Sichtung eines UFOs mit »grünen Männchen« in den
nordöstlichen Bergen.
- Nevada, 1947: USAF-Pilot Ltn. Armstrong beobachtet den Formationsflug von sechs
Flugscheiben.
- Washington State, 1947: Auf einem Bergungsflug beobachtet Kenneth Arnold neun Objekte,
die in Formation fliegen. Hierzu gibt es keine Radaraufzeichnungen, aber der Fall bringt das Thema
in alle Schlagzeilen und versetzt die Luftwaffe in panische Aktivität.
- New Mexico, 1947: Über der USAF-Basis White Sands wird eine große
silbrige Scheibe beobachtet.
- New Mexico, 1947: Der Roswell-Zwischenfall passt zeitlich hervorragend in eine
große Sichtungswelle.
- Argentinien, 1952: Hunderte von Einwohnern der Stadt Veronica beobachten sechs Scheiben, die
über der Stadt kreisen. Die UFOs werden kurze Zeit später in Colorado gesehen: daraus
ergibt sich eine Fluggeschwindigkeit von mehr als 5000 km/h.

das berühmte »cost-guard-Foto« von 1952
- Washington D.C., 1952: Im »Year of the UFO« gab es hunderte von Sichtungen (»UFO-Parade«).
Die Air Force gab eine Direktive aus, nach der jeder Pilot ein UFO abschießen
durfte obwohl es UFOs offiziell nicht gab. In FBI-Papiere wird spekuliert, ob der
Mars die Herkunft dieser UFOs sei: Das offizielle Amerika glaubt(e) sehr wohl an die Existenz von
Aliens und fremden Raumschiffen, verkauft das Volk und die Weltöffentlichkeit gleichwohl
für dumm und das Volk lässt das mit sich machen.
Das hier Beschriebene zieht sich durch die U.S.-Ufo-Geschichte durch wie ein roter
Faden. Die Dinger werden heftig gejagt und beschossen, das Militär ist in Alarmbereitschaft,
der Präsident sitzt wohl am »Roten Knopf« und schwitzt. Dann sind die Objekte
plötzlich wieder weg, und alle Beteiligten werden auf absolutes Stillschweigen eingeschworen.
Zeugen werden massiv eingeschüchtert wer dennoch behauptet, etwas gesehen zu
haben, wird gemobbt und für deppert erklärt. Offiziell gibt es dann Pressemeldungen in
der Art: »Tief stehende aufgehende Venus löst Fehlalarm aus« und der
Bürger ist erleichtert, dass es niemanden wachsameren gibt als seine heroische Air-Force,
und das niemand auf der Welt oder außerhalb mächtiger ist als die USA.
und heute?
1947 beginnt die ganz große Sichtungswelle in den USA (aber auch
anderswo auf der Welt), die 1952 ihren Höhepunkt findet: vgl. Bruce Maccabee, »1952: Year
of the UFO«¹.
Es handelt sich mal wieder um eine historisch bedeutende Zeit; in diesen Jahren nach dem
Kriegsende in Europa wird die Welt neu aufgeteilt. Die USA entschließt sich, die
Schwächung der UdSSR nach Hitler-Überfall und Krieg auszunutzen, drängt der UdSSR
ein Wettrüsten auf, wie es die Welt noch nie gesehen hat, beginnt den Kalten Krieg, mit dem
der »böse Bolschewismus« endgültig besiegt werden soll. (*)
Und wir lassen uns die Geschichte von Venus, Jupiter und dem Ballon erzählen? 1942 die
Geschichte in LA, dann Dauer-Beobachtung nach Kriegsende? Dann die Häufung 1961/1962, als
Kennedy knapp davor war, sein erstes Amtsjahr mit einem Atomkrieg zu krönen. Es gibt nur eine
logische Antwort: Sie sind hier, um uns zu beobachten. Ob das die Mächtigen dieser Welt
eingestehen wollen oder nicht.
(*) Nun, es hat geklappt: Der »Bolschewismus« ist untergegangen,
das Freie Amerika aber auch. In beiden Ländern haben Kriminelle das Sagen, Gesetze sind gerade
mal folkloristisch-historisches Erbe, über das man sich jederzeit hinwegsetzt.
Aus diesen großen Sichtungswellen wird bis heute ein Staatsgeheimnis gemacht (im wahrsten Sinne des Wortes), statt endlich mal damit rauszurücken, was
da oben außer Lauda-Air sonst noch so rumfliegt. Warum? Was gibt es zu verheimlichen? Es
gibt bestimmt etwas ganz Wichtiges, Entscheidendes zu verheimlichen: Schauen wir uns doch einfach
die Mächtigen dieser Erde an.
Solange wir uns von solchen Typen regieren lassen, werden wir erstens niemals die Wahrheit
erfahren, und zweitens wird ganz bestimmt kein freundlich gesinnter Außerirdischer uns die
Mitwirkung im Großen Galaktischen Rat anbieten, ganz bestimmt nicht.
Wir können froh sein, wenn uns die Außerirdischen nichts tun. Das, was
die US-Regierung (nebst anderen) im Bezug auf UFOs und Aliens vor der
Menschheit zu verbergen hat, ist bestimmt nichts sehr schönes.