Hier ein paar Ideen aus unserem ersten Versuch, einen SF-Workshop aufzuziehen.
Wahrscheinlich war es zu viel auf einmal
5.7.08
Nichts ist einfachDa die Ideen nicht schlecht sind, wollen wir sie online lassen. Unten könnt ihr die Konzepte in einer Box lesen.
Bisher gibt es die Idee, dass die Handlung in einem Habitat stattfinden soll, also in einer fest bewohnten Station im erdnahen Weltraum. Da kann so einiges passieren, tobt euch aus! Was wir nicht wollen, ist die übliche Ballerei gegen Außerirdische, die stets irgend welche Züge vom derzeitigen Erzfeind der Amis haben das langweilt. Sonst ist alles erlaubt. Wie leben die Menschen, was veranlasst sie, dort zu leben, an was forschen sie, und so weiter. Es gibt auch in Friedenszeiten genügend Abenteuer.
Spielt in der Welt von »Machtjunkies«, könnte der Anfang einer ganzen Reihe von Geschichten aus dem Machtjunkies-Universum werden. Wer mitmacht, sollte »Machtjunkies« kennen.
Eine Liebesgeschichte.
Eine military romance. Der Infanteristst der Zukunft im automatisierten Gefechtsfeld. Und am Schluss die beliebte VR-Wende. Das kann dann hübsch in eine Beschreibung einer Habitate-Welt ausklingen.
Noch eine military romance. Und ehe jemand die Nase rümpft, gerade wer gegen den Krieg ist, der sollte sich von Zeit zu Zeit ausmalen, wie das ist, die Angst, das Sterben. Und geschweige denn ein Krieg am Rande des totalen Atomkriegs. Tja, und dies hier hat am Ende doch eine wirklich hübsche UFO/ET-Wendung.
Vielleicht ein space-road-movie da ist nun schon einiges. Aber noch viel Arbeit zu tun. Speziell kurz vor der Schlusswendung, wo er zur Erde zurückkommt, da könnte man noch schönes Garn spinnen. Und das Ausmalen von Hypertechnik, müsste sich eigentlich jeder SciFi-Fan alle zwölf Finger nach lecken. Hey, wieso zwölf?
Gerade am Ende, wo alles ins Absurde kippen soll, mag jeder, dem danach ist, seinen möglichst skurillen Humor entfalten.
Ein Generationenschiff, wir reden hier über einen Hopser von 90 Flugjahren nach Prokyon, braucht eine stabile Gesellschaft. Sie dürfen sich weder an die Kehle gehen, noch via VR Unterhaltung degenerieren. In Zeiten der Zukunftsangst doch gerne mal eine positive Utopie, eine Gesellschaft ohne Armut, autark, mit Raum für Kunst und Freiheit.
Tja, eine Weltuntergangsgeschichte. Motto und Fazit: Warum haben wir nicht geSMILEt, als noch Zeit war. Erklärt sich sonst selbst.
In den achtiger Jahren programmierte Martin Kruse ein Adventure-Spiel für bis zu vier Mitspieler. Mit einem Wort: Kult. (siehe Inhalt / Download) Die Turnierregeln sind im Text. Pro Spielzug kann man mehrfach schießen, aber nur ein mal navigieren. So kommt der Moment, wo man nichts mehr machen kann, und dan ist der Nächste dran. Lande ich auf einem neuen Planeten, so steigen meine Aktien, und ich kann handeln. Wird die Energie knapp, fliege ich zur Sonne. Kommt ein Pirat, so kann ich entweder schießen, oder ich geb ihm Geld. Have fun.
Warum nicht mal was mit Angst. Und für diese Bunkeranlagen sind alle möglichen Zwecke denkbar. Die Anlage ist verlassen. Vorschlag: 1. Schicht: ein Rückzugsbunker für Eliten, 2. Schicht: später bemerken sie: Hier, in den unbesetzten und unbewohnten Bunkern, haben schwarze Mind-Control-Experimente stattgefunden. -- Ende offen.
Superreicher Universumstrotter alleine mit seiner perfekten Schiffs-Ki in den Randgebieten. Auftaucht Schönheit-Rassefrau in Raumnot, Rettung. Klar, dass die beiden weiblichen Personen, Schönheit-Rassefrau und KI mit weiblicher Persönlichkeit auf Konflikte zusteueren. Das darf dann in Szenen durchaus Slapstickcharakter annehmen. -- have fun.
Hebt direkt ab auf dem Tachyonendetektor am Ende von Machtjunkies und der Karte von Schwarzen Löchern als kosmische U-Bahn-Karte. Wir erleben die erste Expedition mit einem neuartigen Raumschiff durch ein Schwarzes Loch zu einem von den auf der Karte markierten Systemen. Die Reise führt in die Kleine Magellansche Wolke
Carina ist bisher kaum mehr als eine Idee. Man müsste das sensibel ausbauen, dann könnte es prima werden. Flippige Cyberpunk-Frau mit Hass auf Männer und alles lässt sich mit einem Clon von sich selbst befruchten. Die Frauen sind identisch, zwar anderen Alters und mit anderen Erfahrungen. Ihr Verhältnis zueinander, zur Welt, und zu allem eben. Kann man auch prima Cyberpunk-Untergrund mit reinarbeiten. Anspruchsvoll. Am besten, wir könnten eine Frau gewinnen, die mit Hand anlegt.
Wenn kein anderer Autor dabei steht, ist der Entwurf von Herlu. Die Texte werden in dem Kasten unterhalb angezeigt.