Doch woran arbeiten sie? Verschwörungstheoretiker und Ufo-Zeugen wie Robert Lazar bestreiten gar nicht, dass die meisten Angestellten mit mehr oder weniger normalen Militärprojekten beschäftigt sind - zumindest oberirdisch. Doch die seien nur Tarnung für die eigentlichen Geschehnisse auf der Area 51: der Erforschung außerirdischer Technologien in riesigen Tunnelsystemen unter dem Wüstensand.
Über solche Theorien kann Jörg Arnu nur noch schmunzeln. Der in Las Vegas lebende Deutsche beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit der Area 51. Zusammen mit acht Mitstreitern hat der Software-Entwickler akribisch jede Information über den Stützpunkt zusammengetragen, die er finden konnte, und im Internet veröffentlicht. "Bei meinem ersten Besuch der Grenze zur Area 51 1998 war ich für alle Möglichkeiten offen, auch extreme", sagt er, "doch als ich mich länger mit dem Thema beschäftigte, wurde mir zunehmend klar, dass es eine Anlage zur Erprobung neuer Technologien ist, die zwar streng geheim und revolutionär, aber durch und durch irdisch sind."
Zwei neue Studien zu den so genannten Satellitengalaxien in der Peripherie der Milchstraße lassen neue Zweifel an Newtons Gravitationstheorie aufkommen. "[Newtons] Theorie beschreibt zwar die Alltagseffekte der Schwerkraft auf der Erde, die wir sehen und messen können. Die tatsächliche Physik hinter der Gravitation kennen wir aber vielleicht noch gar nicht." ...
"Eine Lösung gibt es nur, wenn wir uns von der klassischen Gravitationstheorie Newtons lösen", sagt Kroupa. "Wahrscheinlich leben wir in einem nicht-newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne dunkle Materie erklären."
Es hat schon Tradition, die newtonsche Gravitationstheorie in Extrembereichen durch andere Theorien abzulösen. In den letzten hundert Jahren wurde das bereits dreimal notwendig: bei hohen Geschwindigkeiten (durch die Theorie der speziellen Relativität), in der Nähe großer Massen (durch die allgemeine Relativitätstheorie) und bei sehr kleinen Raumabständen (durch die Quantenmechanik).
Einen Monat nach seinem Start hat das europäische Weltraumteleskop "Herschel" erste Bilder gesendet. Eigentlich sei das bisher größte Weltraumteleskop noch in einer Test- und Optimierungsphase und werde erst in einigen Monaten offiziell in Betrieb gehen, teilte das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik am Freitag in Garching bei München mit. Dennoch habe die Europäische Raumfahrtagentur ESA die früheste Gelegenheit genutzt, um erste Bilder zu machen. ...
Mit dem Infrarot-Teleskop wollen die Astronomen unter anderem die ersten Sterne des Universums anvisieren und in die Staubkokons entstehender Sonnen spähen. Im Idealfall wird "Herschel" bis weit ins Jahr 2013 Daten sammeln und damit die offizielle Lebensdauer von 3,5 Jahren deutlich überschreiten.
Die Dunkle Materie soll ein Viertel des Universums ausmachen und Galaxien vor der Selbstzerstörung bewahren, doch beobachtet wurde sie nie. Deutsche Forscher stellen jetzt in Zweifel, dass es sie gibt - und wollen stattdessen Newtons Gravitationsgesetz ändern, eine der Grundlagen der Physik. ...
Seit einiger Zeit wächst die Zahl der Physiker, die die Existenz Dunkler Materie anzweifeln. Als Alternative bieten sie an, die Newtonsche Gravitationstheorie zu modifizieren - was unter Astronomen einer Blasphemie gleichkommt. ...
"Wahrscheinlich leben wir in einem nicht-Newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne Dunkle Materie erklären."
Sind wir allein im All? Definitiv nicht, sagt Frank Drake, der Vater des Seti-Projekts, das Außerirdische finden soll. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview plaudert der US-Astronom über die Suche nach Aliens - und erklärt, warum wir vermutlich nur wenige entwickelte Zivilisationen aufspüren dürften. ...
Drake: Eine Zivilisation könnte nur kurze Zeit über die von ihr ausgesendeten Radiowellen nachweisbar sein, vielleicht hundert oder 200 Jahre. Primitive Zivilisationen wie die unsere sind am einfachsten zu finden. Wir sind verschwenderisch. Beinahe die gesamte Energie, die unsere Radio- und Fernsehsender abstrahlen, geht direkt ins All, ohne jemals die Erde zu erreichen. ...
Drake: In den kommenden Jahren werden die wichtigsten kosmischen Zeichen unserer Existenz verschwinden. Und sie werden, zumindest auf absehbare Zeit, nicht durch etwas ersetzt werden, das unsere Anwesenheit ebenso effektiv verrät. Trotzdem wäre das absichtliche Senden von Signalen eine Ressourcenverschwendung. Wir sind durch unsere Radioübertragungen noch für die nächsten 50 Jahre sichtbar. Dann könnten wir aber darüber nachdenken, solarbetriebene Radiosender zu bauen. Deren Betrieb würde nichts kosten, wenn sie einmal gebaut sind.
ANZIEHUNG IM ALL
Die Schwerkraft spürt jeder, die Wechselwirkung zwischen Protonen und Neutronen ist etwas für Experten - doch gibt es auch eine weitere, bisher unbekannte Grundkraft der Physik? Diese umstrittene, fünfte Wechselwirkung könnte viele Probleme der Kosmologie lösen - aber auch neue schaffen ...
Bislang unterscheiden Physiker nur vier Kräfte:
die Elektromagnetische Wechselwirkung (zum Beispiel zwischen Magneten),
die Starke Wechselwirkung (zwischen Protonen und Neutronen im Atomkern),
die Schwache Wechselwirkung (nur bei sehr geringen Abständen),
die Gravitation.
Diese vier Grundkräfte reichen im Prinzip aus, um die Vorgänge in der Welt um uns herum zu beschreiben. Doch schon länger spekulieren Forscher über eine bislang unbekannte fünfte Kraft in der Kosmologie, die ähnlich groß ist wie die Gravitationskraft, aber nur auf Dunkle Materie wirkt, die mehr als 20 Prozent des Universums ausmachen soll. Sie hätte zur Folge, dass Teilchen aus Dunkler Materie stärker beschleunigt werden als Teilchen aus herkömmlicher Materie, sofern sie unter dem Einfluss Dunkler Materie stehen. ...
So ungefähr soll das demnächst aussehen ...
»Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern.«
»FRANZ JAGT IM KOMPLETT VERWAHRLOSTEN TAXI QUER DURCH BAYERN.«
»franz jagt im komplett verwahrlosten taxi quer durch bayern.«