philosophisch existenziell evolutiv
Das Interesse an der Zukunft der Menschheit nur Science Fiction, nur Spinnerei? oder steckt mehr dahinter?
Futurologie ist nichts Neues. Jules Verne ist sicher jedem ein Begriff. Besonders in den 1920ern wurden Raumfahrtutopien geschrieben und gezeichnet, wurden Friedens- und Freundschaftsbotschaften an Außerirdische verfasst. Kein Wunder: Der Mensch hatte fliegen gelernt und damit das Abenteuer »dritte Dimension« gestartet und sofort gesehen, dass er mit seinen fliegenden Kisten erst am Anfang dieses Abenteuers steht
Die Neustrukturierung ist noch nicht abgeschlossen, wir bitten noch um ein
wenig Geduld.
SMI²LE ist das Motto unseres Vereins, der Begriff stammt von Dr. Timothy Leary. Es kann nicht sein, dass wir alles in unserem Leben in Dollars messen und auf Pseudo-Profit nach Maßgabe von Bankern und Konkursbetrügern ausrichten. Es gibt wichtigere Dinge im Leben als die Um- und Neuverteilung von vergänglichem Reichtum. Wen interessiert es heute, ob da Vinci, Goethe, Planck oder Einstein nach Vorgabe ihrer Hausbank kreditwürdig waren? Na also. Erkenntnisse sind viel wichtiger, Kreativität, geistiger Fortschritt. Intelligence Increase ist der Schlüssel zur geistigen Evolution.
Diesen drei Hauptthemen stehen hinter dem Akronym »Smile« nach Dr. Timothy Leary und dessen Gedanken zum nächsten evolutiven Schritt der Menschheit. Nach seinen Ideen haben unseren Verein benannt, wollen diese Ideen populär machen, sie mit aktuellen Inhalten bereichern und durch aktive Arbeit erlebbar machen.
Der 11. September 2001 hat uns gewiss alle schockiert. Es gibt Dinge, die in einer zivilisierten Welt einfach nicht passieren dürfen. Doch kaum weniger schockiert uns der »immerwährende« Krieg des US-Präsidenten gegen den Rest der Welt: »Der Kreuzzug gegen das Böse« oder »This is the Dawning of the Age of Aquarius«
Warum leben Fruchtfliegen im Labor drei mal so lange wie normal, während die Gentechnologie in erster Linie Mäuse und Katzen nach Maß herstellt (sogar welche, die im Dunkeln leuchten¹), während wir teure und unbrauchbare Vitaminpräparate bei Aldi & Co kaufen? Historisches: Bären und Löwen, Recycling und Hygiene, Arbeitsbedingungen, Ernährung, der Kraftwagen und die Chirurgie. Hormone. Gentechnik. Ausblick: Wundermittel für Reiche in einer Welt voll AIDS und Elend
Nicht nur, weil das ein schönes Akronym ergibt, hat Leary die Reihenfolge
»sm-ii-le« gewählt:
(1) Space Migration als die aktuelle
technologische, wissenschaftliche und auch soziale Herausforderung, als Ziel, das die Menschen
eint und beflügelt (die USA zu Apollo-Zeiten ist der beste Beweis, wie ein neues Ziel Schwung
in den Alltagstrott bringt) ohne Ziel kein Start.
(2) Intelligence
Increase einerseits als Programm, wie wir (die Menschheit) das Ziel überhaupt erreichen
können verblödete Billiglöhner können wir dabei nicht
brauchen andererseits als Grundlage, um mit derzeitigen und künftigen
Technologien verantwortlich umgehen zu können: Auf dem Niveau, dass jede Neuerung (Chemie,
Atomphysik, Biotechnologie) in erster Linie nur in neue Waffen mündet, kann die Menschheit
nicht überleben.
(3) Life Extension wiederum gibt erst dann einen Sinn, wenn die
anderen beiden Programme laufen, wenn wir Projekte haben, zu denen wir mehr Zeit brauchen, wenn
sich das Leben ohne Existenzangst und ständige Kriege abspielt: In einer Welt, in der man mit
35 als »zu alt« ausgesondert wird, in der Rentner für den Arzt am Lebensunterhalt
sparen müssen, in der täglich neue hausgemachte Katastrophen drohen, wäre das eher
ein Albtraum.
Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sinnvollerweise die doch recht abgehobenen Ideen eines Privatforschers, Soziologen, Drogenexperimentators und Spinners mit den Realitäten des sogenannten Richtigen Lebens vereinbaren können, und ob das überhaupt geht die Antwort lautet »ja«:
»DO NOT ADJUST YOUR MIND, IT IS REALITY THAT IS MALFUNCTIONING«
Natürlich kennen wir diese Frage:
»Warum machen wir uns diese ganze Arbeit? Was soll das überhaupt? Ist das normal?«
Unsere Antwort darauf:
1. Diese Frage lassen wir nicht zu von einem Menschen, dessen höchster Traum darin besteht, irgendwann mal für 70000 Euro einen rollenden Blechhaufen anzuschaffen.
2. »Normal« gibt es an der Tankstelle.

Wie passt das zusammen? Einerseits »science fiction«/»science prospect«, alles cool, alles machbar, alles berechenbar, die technokratische Perspektive letztendlich, und auf der anderen Seite »new age«, Mystik, Avatar, Crowley, Zen, die geistig-esoterische Schiene, die von unserer technokratischen Welt total negiert wird (und umgekehrt)?
Klar, das ist ein Spannungsfeld. Wir wollen demokratische Informationspolitik, wollen diskutieren, was an Perspektiven und Ansichten unterwegs ist, weder alles glauben, noch alles von vorne herein ablehnen, nur weil es nicht in ein vorgefertigtes Meinungs-»Bild« passt. Sonst könnten wir uns ja gleich vor die Glotze setzen.
Wir wissen wohl, dass 90 Prozent aller ausgefallenen Ideen, die in der Literatur, im Internet und anderswo kursieren, Blödsinn sind. Und zwar sowohl auf der Technologen-Seite, von »sci-fi battletech«, P.M., Seilbahn zur ISS, Mond- und Marsbesiedelung (feine Ideen, aber noch kein realisierbarer Plan) als auch auf der »fantasy« -Seite, die »heavens-gate«-Chaoten, Sandalenhippies (mit und ohne weiße Polyester-Socken), Namaste-Bekloppte. Aber wir sind eben nicht bereit, die »Perlen« beider Seiten aufzugeben, nur weil so viel Unfug außenrum phantasiert (oder gar als »wahr« verkauft) wird!
Und wenn die Säue gerne Perlen essen, dann geben wie ihnen Perlen. Säue sind auch nur Menschen.
Aller Unsinn um uns herum darf nicht dazu führen, dass wir uns selbst zensieren. Die Schere im Kopf ist keine Antwort, die Welt besteht nicht nur aus dem Totalen Markt, aus »shareholder's value« und Gleichschaltung. Ganz bestimmt nicht.
Aus These und Antithese entsteht das Kreative. :o)
Wie passt das zusammen? Das passt hervorragend zusammen.
Seit Goethes Zeiten ist Wissenschaft eben nicht mehr nur das akademische Tradieren überkommener (antiker) Lehren, sondern auch das provokative Infragestellen anerkannter Theorien. »Die Erde ist kugelförmig« stimmt für den Astronomen (genau genommen reduziert er selbige auf einen Massenpunkt ohne nennenswerte Ausdehnung), nicht aber für einen Geodäten.
Ebenso wenig reicht die Aussage einem Bergsteiger oder einem Philosophen.
»Die Erde lässt sich für Betrachtungsweisen, die keiner höheren Genauigkeit bedürfen, auf eine Kugel oder einen Massenpunkt reduzieren«, wäre die korrekte Aussage.
»Bremen ist Meister« stimmt, jedenfalls für die Saison 2003/2004 der deutschen Bundesliga. Ansonsten gibt die Aussage wenig Sinn.
Wir wollen uns von dem »IST« verabschieden. Niemand von uns kann die absolute Wahrheit erkennen, »ist« sagen. Wollen wir uns lieber über Erkenntnisse freuen, die wir haben, diese verstehen versuchen, und dann weiter fragen. Weiter fragen nach der letzten Erkenntnis, auch wenn wir diese nie erreichen werden.
Der Sinn im Leben einer von Geburt an neugierigen Spezies ist, immer weiter zu fragen, immer weiter zu suchen. Was denn sonst?
Cyberpunk ist Punk. Punk ist laut, Punk ist Kraft, Punk stellt in Frage. Tote dagegen sind ruhig, sind brav, stellen keine Fragen mehr.
Wer Dinge wissen, ergründen will, muss also Punk sein, nicht tot. Steven Hawking beispielsweise: Ob er nun mit dieser Aussage einverstanden ist oder nicht er ist der Rebell, der wissen will, wissen, ergründen, hinterfragen, und er lässt sich durch seine schwere Behinderung davon nicht abhalten.
Wir brauchen mehr von der Sorte Hawking, Leary, Crowley, Einstein, Goethe und so weiter. Brave Tote bringen uns nicht weiter. Sie mögen in Frieden ruhen und uns in Frieden lassen.
I.
»Wenn du eines Tages einsiehst, dass du unter Paranioa leidest, bedeutet das
keineswegs, dass du nicht verfolgt wirst«
II.
»Leiden Sie unter Paranoia?«
»Nein, ich leide keineswegs
darunter«
III.
»Ein Paranoiker! Ihm nach!«
Wer sich mit UFOlogie, Mind Control und paranormalen Erscheinungen auseinander setzt, sollte sich schon zwischendurch schon mal fragen, ob er nicht einfach nur unter Verfolgungswahn leidet und, wie Luther seinerzeit, das Tintenfass nach dem Teufel wirft.
UFOs, Außerirdische: Es gibt Sichtungsberichte, schlechte Fotos, Bücher, aber auch Debunking, Geheimnistuerei und schwachsinnige offizielle Statements (z.B. »Erklärungen« als äquatoriale Nordlichter oder Halluzinationen erfahrenster Piloten). Die US-Regierung dementiert die Existenz durchweg, hält aber Akten unter Verschluss. Gerüchteweise arbeitet sie gar mit den ekelhaftesten Knaben aus der ET-Szene zusammen. Was soll man also glauben? Eines ist klar: Wenn es hier Aliens gibt, die um die Erde herum schwirren, dann treiben sie auf jeden Fall ein perfektes Versteckspiel. Alles wäre einfacher, wenn mal ein UFO in der Halbzeit des Löwen-Spiels auf dem Anstoß-Punkt landen würde, ein ET aussteigen und zum Schiedsrichter sagen: »Du bist ein weiser Erdling, denn man vertraut dir sehr wichtige Entscheidungen an, wir wollen gerne mit dir konferieren« das machen sie aber nicht (ob sie Angst haben, aufgegessen zu werden?). Andererseits gibt es üble Stories von Viehverstümmelungen, Entführungen von Menschen. Es gibt Kontakterlebnisse, die Menschen nicht verarbeiten können. Die müssen wir sehr wohl ernst nehmen, es gibt traumatisierte Opfer.
Mind Control, der ferngesteuerte Mensch als Killermaschine, Sklave oder Lustobjekt ist ein ebenso umstrittenes Thema. Allerdings wissen wir: Der KZ-Arzt Mengele hat schon im Auftrag der Nazi-Diktatur an der Konditionierung und Programmierung des Menschen gearbeitet. Umstritten sind nur die Ausmaße der Verbrechen: Während die US-Regierung auch das dementiert, gibt es tonnenweise Berichte über Mind Control in allen geheimen Bereichen, angefangen von CIA und NASA bis hin zu Kirchen-Logen. Wem sollen wir hier glauben? Den Opfern natürlich. Wem sonst? Den Tätern, die sich hinter den alten Gesetzen des Kalten Krieges verstecken?
Paranormales: Viele paranormale Phänomene kann man erklären. Einige aber nicht. Ob man nun daran glaubt oder nicht: es gibt ernst zu nehmende Anzeichen, dass ein »universal mind« existiert. Darauf deuten Experimente mit Telepathie hin (vgl. Stern¹ 44/2003), aber auch Umfragen: Etwa doppelt so viele Menschen haben damit Erfahrungen gemacht wie mit anderen paranormalen Phänomenen also ein statistisch signifikanter Wert jenseits des Rauschens, außerhalb des gängigen Aberglaubens.
¹ bezeichnet externe links, auf deren inhalt wir keinen einfluss haben.